27 Oktober 2017

{Rezension} Seven Nights - Paris, Jeanette Grey

Titel: Seven Nights - Paris
Autor/in: Jeanette Grey
Erschienen am: 11. September 2017
Verlag: Diana
Format: Taschenbuch
Seiten: 413 Seiten
Preis: 9,99€
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Klappentext

Rylan ist millionenschwer. Seine wahre Identität
verheimlicht er - besonders vor Frauen. Sei Credo ist:
keinen Bedingungen, keine Verpflichtungen. Kate reist
nach Paris, um Inspiration für ihr Kunststudium zu finden.
Stattdessen trifft sie auf Rylan. Als sie sich in die Augen
sehen, verändert sich alles: Zum ersten Mal hat Rylan
eine Frau vor sich, mit der er alles teilen möchte.
Doch er weiß, dass sein Geheimnis zwischen ihnen
steht. Um Kate zu halten, muss er ihr die Wahrheit
sagen - auch wenn das bedeuten könnte,
sie zu verlieren ...

Erster Satz

"Wie hübsch die Worte in ihrer Vorstellung klangen."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover ist meiner Meinung nach sehr hübsch gestaltet.
Der Hintergrund ist ziemlich schlicht in einem blassrosa gehalten, wodurch die pink-glänzenden Akzente besser zur Geltung kommen.
Jedoch ist das Cover auch ein bisschen unscheinbar, da es wie schon gesagt ziemlich schlicht ist und man nicht sehr viel auf den Inhalt schließen kann.
Jedoch macht sich das Cover trotzdem sehr schön im Bücherregal.

Der Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr gut.
Ich hatte das Buch sehr schnell durch, obwohl ich es gar nicht gemerkt habe.
Das Buch ist überhaupt nicht zu vulgär beschrieben, wie es bei einigen Büchern dieser Art der Fall ist, weswegen auch die (sehr ausgiebigen) Sexszenen gut zu lesen waren, was nicht selbstverständlich ist.
Die Gefühle der Protagonisten wurden einigermaßen gut beschrieben, was jedoch auch daran liegt, dass das Buch nicht aus der 1. Person geschrieben ist, weswegen es sowieso immer schwieriger ist sich in eine Person hineinzuversetzen. 

Die Charaktere

Die Charaktere waren mir an sich sehr sympathisch, jedoch auch ein wenig zu schwach ausgearbeitet.
Zum Beispiel Kates Vergangenheit. Darauf wurde, meiner Meinung nach, viel zu wenig eingegangen, genau so auch bei Rylans Vergangenheit.
Insgesamt habe ich auf den knapp 400 Seiten sehr wenig über die Charaktere erfahren, was ich schade finde, da das die Story ein bisschen kaputt gemacht hat.
Sonst waren die Charaktere aber sehr sympathisch beschrieben und die Handlungen von ihnen waren auch größtenteils nachvollziehbar.

Die Story

Die Story gefällt mir auch ganz gut, obwohl man natürlich sagen muss, dass diese Geschichte halt schon in vielen Varianten existiert.
Die Story ähnelt den meisten anderen Büchern, die sich in diesem Genre befinden, aber das ist nicht schlimm, wenn man es mag.
Deswegen ist das Buch auch gut für Zwischendurch, da es keine große Dramatik mit sich herzieht.

Das Fazit

Das Buch ist gut für Zwischendurch. Vor allem der Schreibstil konnte mich überzeugen, jedoch hätte man die Charaktere ein bisschen überarbeiten können.
Trotzdem wird der 2. Teil bei mir einziehen, da ich gerne wissen möchte wie es mit den beiden weitergeht.

Die Bewertung

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen. :)

Danke an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

25 Oktober 2017

{Rezension} Alles so leicht, Meg Haston

Titel: Alles so leicht
Autor/in: Meg Haston
Erschienen am: 13. Juli 2015
Verlag: Thienemann-Esslinger
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Seiten: 320 Seiten
Preis: 19,99€
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Klappentext

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen,
aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden.
Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins
Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die s ganz anders ist
als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen,
mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich
Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen,
sie hat schließlich einen Plan.

Über die Autorin

Meg Haston lebt in Jacksonville, Florida.
Hier schreibt sie und arbeitet als Beratungs-
lehrerin an einer Privatschule. Als sie sich
wegen einer Essstörung in Therapie begab,
begann sie sich selbst und die anderen mit
den Augen der Schriftstellerin zu betrachten.
Daraus wurde "Alles so leicht".

Erster Satz

"Noch siebenundzwanzig Tage bis zur Freiheit, und ich bin ge-
fangen in einem Blechkasten mit grau bezogenen Sitzen unf
dem künstlichen Pina-Colada-Gestank eines Wunderbaums, der
am Rückspiegel baumelt."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover ist meiner Meinung nach ziemlich gut ausgewählt. Es ist in einer meiner Lieblingsfarben, hellblau, gehalten und sieht somit ziemlich freundlich und einladend aus.
Jedoch dachte ich am Anfang, dass das Buch irgendwie glücklicher ist und mehr Glück verströmt, jedoch ist es bis fast zum Schluss eher düster und traurig gehalten.

Der Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr interessant, da alles in dem Stil eines Tagebuchs geschrieben ist und man somit die Ereignisse jeden Tages mitbekommt und gut verfolgen kann.
Außerdem konnte man die Handlungen gut mitverfolgen und somit gut in die Handlung hineinfinden.
Der Schreibstil ist schön flüssig und an gewissen Stellen auch mit einem guten Maß an Humor verziert. 

Die Charaktere

Stevie war mir zu Beginn eher unsympathisch, was aber eher daran liegt, dass man sehr wenig über sie weiß und sie alles was passiert erstmal grundlegend ablehnt.
Somit wirkt sie extrem negativ und am Anfang leider auch ziemlich nervig, obwohl sich denke ich mal alle Menschen in ihrer Situation so verhalten würden, weswegen es schon wieder gerechtfertigt ist.
Jedoch wird man immer wärmer mit ihr umso weiter die Geschichte voranschreitet und man merkt richtig, wie Stevie sich entwickelt und bessert. Ab dem Zeitpunkt ist sie dann auch sehr sympathisch und man kann ihre Handlungen gut nachvollziehen.

Die Story

Die Story gefällt mir sehr gut. Sie erzählt, denke ich mal, ziemlich realitätsnahe, wie es ist unter einer Magersucht zu leiden und wie es sich anfühlt, wenn man die richtige Hilfe bekommt und diese auch akzeptiert.
Man bekommt sehr gut die Veränderung von Stevie mit und insgesamt ist die Story sehr gut ausgedacht und aufgeschrieben.
Da die Autorin selbst so etwas erfahren hat, kann sie sich selbstverständlich gut in die Lage hineinversetzen, weswegen das Buch für mich sehr rührend war.

Das Fazit

Das Buch ist sehr gut geschrieben, wenn man etwas lesen möchte, was einen zum Nachdenken bringt. Dieses Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und ich kann es jedem ans Herz legen, der sich gerne mit so etwas beschäftigen möchte. 

Die Bewertung

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen! :)

Danke an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

03 Oktober 2017

{Rezension} Das Tagebuch der Callie Snow, Emma Chastain

Titel: Das Tagebuch der Callie Snow
Autor/in: Emma Chastain
Erschienen am: 4. September 2017
Verlag: cbt
Format: Paperback
Seiten: 396 Seiten
Preis: 14,99€
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Klappentext

"Hi, ich bin Callie Snow, und mein Leben ist ein
bisschen desaströs im Moment. Okay, ich hab
die Hauptrolle im Schulmusical bekommen. Aber ...

1. Ich bin eine Kussjungfrau (sooo peinlich).
2. Meine beste Freundin, Hannah, macht
mich wahnsinnig.
3. Ich glaub, ich hab mich in Mac Brody
verknallt, den beliebtesten Jungen aus der
Abschlussklasse, dessen wunderschöne
Freundin nicht mal Eyeliner braucht.

Meine Mom hat mir dieses Tagebuch geschenkt,
deshalb schreib ich jetzt alles auf. Das ist bisher
das schlimmste Jahr in meinem Leben ... oder
vielleicht doch das beste?"

Erster Satz

"Mom ist weg."

Meine Meinung

Das Cover

Ich find, dass das Cover ziemlich unscheinbar aussieht, Es ist einfach pinker Hintergrund mit gelber Leuchtschrift und einem liegendem Mädchen.
Man hätte sich bei dem Cover auf jeden Fall mehr Mühe geben können, damit es noch ein bisschen schöner aussieht, da ich es so ein bisschen trist finde, vor allem da in dem Buch ja auch sehr viel passiert.

Der Schreibstil

Das ganze Buch ist in einem Tagebuch-Stil gehalten, wie es der Name ja schon sagt.
Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, dass die Emotionen nicht so gut dargestellt werden, da alles ja nur nacherzählt wird und man ihre Gedanken bei der Aktion gerade vielleicht nicht so gut nachvollziehen könnte.
Jedoch war dies nicht der Fall und der Schreibstil war super flüssig und angenehm zu lesen.
Man hat mitgefühlt und man wollte irgendwie immer wissen, wie es weitergeht, weswegen das Buch auch sehr schnell zu Ende war.

Die Charaktere

Callie war mir am Anfang ein bisschen unsympathisch, da sie gegenüber ihrer besten Freundin ziemlich unfair und zickig war. Jedoch ändert sich dies im Laufe der ersten paar Seiten, da man dann ein paar Gründe mitgeteilt bekommt, weswegen Callie gerade nicht so zufrieden mit ihrem Leben ist.
Sobald man diese Infos dann hat kann man Callie sehr gut verstehen und fand sie auch sympathisch.

Die Story

Die Story fand ich gut für Zwischendurch. Sie ist an vielen Stellen eher lustig geschrieben, wodurch Callie Probleme nicht in eine zu ernste Ebene gezogen worden sind.
Wie sie versucht ihre Probleme zu lösen finde ich sehr gut ausgedacht, da es auch nicht so klischeehaft beschrieben war.

Das Fazit

Insgesamt kann ich das Buch für Zwischendurch wirklich empfehlen. Es hat Spaß gemacht es zu lesen und war schön flüssig geschrieben.

Die Bewertung

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen! :)

Danke an das Bloggerportal und den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

10 September 2017

{Rezension} Rock my Dreams, Jamie Shaw





Titel: Rock my Dreams
Autor/in: Jamie Shaw
Erschienen am: 17. Juli 2017
Verlag: blanvalet
Format: Paperback
Seiten: 472 Seiten
Preis: 12,99€
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Klappentext

Hailey Harper hat einen Plan: so schnell wie
möglich ihr Studium absolvieren, um nicht länger
finanziell von ihrem Onkel abhängig zu sein. Doch
dann begegnet sie Mike, und plötzlich kann sie an
nichts anderes mehr denken. Mike ist der Drummer
der Rockband The Last Ones To Know, er ist süß,
witzig - und der Exfreund ihrer Cousine Danica,
die ihn jetzt, da er berühmt ist, unbedingt zurück-
gewinnen will. Hailey geht auf Abstand, doch sie
hat die Rechnung ohne Mike gemacht: Für ihn
ist Hailey das Mädchen, auf das er sein Leben lang
gewartet hat - und er wird alles tun, um ihr
das zu beweisen ...

Erster Satz

"Ein Ellenbogen liegt auf meinem Kopf."

Meine Meinung

Das Cover

Man erkennt natürlich wieder direkt, dass das Buch zu der Mayhem-Reihe dazugehört.
Ich, als riesiger Fan dieser Reihe, finde auch dieses Cover wieder sehr gelungen.
Dieses Mal ist das Cover in einem sehr schönen Grün-Ton gehalten, welcher mir sehr gut gefällt.
Auch hier ist wieder dieser "Licht-Effekt" zu erkennen, welcher ja typisch für die Cover dieser Reihe ist.
Im Hintergrund ist ein Drummer zu erkennen, was natürlich zu Mike passt, welcher ja der Drummer der Band ist. 

Der Schreibstil

Jamie Shaw ist sich auch bei diesem Buch wieder treu geblieben.
Der Schreibstil gefällt mir immer noch so gut, wie der beim ersten Teil.
Auch dieser Teil hat sich mega schnell, leider zu schnell, lesen lassen.
Man hat gerade angefangen, da war es irgendwie schon fast wieder vorbei :(
Also der Schreibstil ist wirklich immer noch super gut und schön zu lesen.

Die Charaktere

Hailey ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie wird ziemlich fertiggemacht von ihrer Cousine Danica, wodurch sie ziemlich schüchtern und ängstlich gegenüber ihr ist.
Deswegen will sie ja auch Abstand zu Mike halten, da dies der Ex von Danica ist und sie ihn zurückhaben möchte, aufgrund seiner Berühmtheit.
Und da kommen wir auch schon auf Mike.
Mike ist mein Liebling von den vieren *-* Er war ja mal absolut mega beschrieben.
Durchgehend humorvoll, freundlich, nicht einmal zurückweisend und immer hilfsbereit, wirklich einfach nur meeeega :)

Die Story

Hier die Story finde ich auch sehr gut.
Es war wieder anders als die anderen Teile, da jeder Teil eine einigermaßen andere Handlung hatte.
Hier war halt größtenteils die Problematik durch Haileys Cousine Danica beschrieben.
Ab und zu hätte ich mir von Hailey ein paar andere Handlungen gewünscht, weil mir dass ab und zu schon ziemlich auf die Nerven gegangen ist, dass sie sich so hat niedermachen lassen von Danica, aber anderenfalls hätte ich glaube ich auch so reagiert...
Sonst war die Story aber echt mega schön ausgedacht und umgesetzt und ich glaube, dass dies sogar mein Lieblingsteil von allen vieren ist.
Ich habe mich die ganze Zeit nicht getraut das Buch zu lesen, weil ich es so schade fand, dass es dann vorbei seien würde, aber letztendlich war es ein sehr schöner letzter Teil der Reihe.

Das Fazit

Ich kann es nur nochmal sagen, ich kann diese Reihe wirklich nur jedem ans Herz legen.
Ich denke, dass sich die Reihe für jeden lohnt, alles ist super ausgearbeitet und es ist einfach meine absolute Lieblingsreihe geworden.

Die Bewertung

Natürlich auch für dieses Buch 5 von 5 Sternen :)

Danke an den blanvalet-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! :)

01 September 2017

{Rezension} Beautiful Liars - verbotene Gefühle, Katharine McGee





Titel: Beautiful Liars - verbotene Gefühle
Autor/in: Katharine McGee
Erschienen am: 1. September 2017
Verlag: Ravensburger
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Seiten: 419 Seiten
Preis: 17€
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Klappentext

Der wunderschönen Avery liegt die Welt zu Füßen -
wortwörtlich, denn sie wohnt im obersten Stockwerk des Towers.
Doch ein quälendes Geheimnis zerreißt sie mit jedem Tag
ein bisschen mehr: die verbotene Liebe zu ihrem Stiefbruder Atlas.
Niemand darf davon erfahren, weder ihre besten Freundinnen,
die ehrgeizige Leda und die impulsive Iris, noch der faszinierende
Watt aus den unteren Etagen. Avery ahnt nicht, dass ihre Freunde
weitaus gefährlichere Geheimnisse verbergen - und dass ihre Welt
bald wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen wird.

Über die Autorin

Katharine McGee wuchs in Houston, Texas, auf. Sie studierte
Englische und Französische Literatur in
Princeton und absolvierte ihren Master in
Stanford. Danach arbeitete sie als Lektorin
in New York und war an der Entwicklung
von Erfolgsserien wie "Pretty Little Liars"
und "The Vampire Diaries" beteiligt.
In ihrer Wohnung im zweiten Stock malte
sie sich aus, wie es wäre, in einem un-
vorstellbar hohen Wolkenkratzer zu leben.
In dieser Zeit entstand die Idee für ihr
erstes Jugendbuch "Beautiful Liars".

Erster Satz

"Das Gelächter und die Musik in der eintausendsten Etage dröhnten."

Meine Meinung

Das Cover

Ich finde, dass das Cover sehr hübsch gestaltet ist.
Im Hintergrund sieht man wie eine Stadt im Mosaikmuster. Dieses Mosaikmuster glitzert in echt ein bisschen, was total schön aussieht.
Im Vordergrund ist ein Mädchen in einem pinken Kleid, auf welchem auch der Fokus liegt.
Ich habe, als ich das Cover gesehen habe, direkt Lust auf das Buch bekommen, da das Cover sehr stimmig und hübsch ist.

Der Schreibstil

Der Schreibstil ist überraschend gut.
Zu Beginn war ich mir da nicht ganz sicher drüber, da das Buch abwechselnd aus fünf Perspektiven geschrieben ist, und ich mir vorstellen konnte, dass man schnell den Überblick verlieren könnte.
Dies war aber überhaupt nicht der Fall, da jeder Charakter sein eigenes Problem und seine eigene kleine Geschichte erzählt hat und man sie dadurch sehr gut auseinander halten konnte.
Der Schreibstil ist außerdem sehr flüssig und einfach, die Seiten flogen wirklich nur so dahin.
Also lasst euch wirklich nicht von den knapp 400 Seiten abschrecken, es lohnt sich.

Die Charaktere

Alle Charaktere waren gut ausgearbeitet und sympathisch.
Jeder von ihnen hatte mit einem anderen Problem klarzukommen, weswegen alle ziemlich geheimnisvoll waren und man nur langsam hinter die einzelnen Probleme und Geheimnisse gekommen ist.
Jedoch waren mir alle sympathisch, da alle so gehandelt haben, wie jeder es getan hätte und einfach sehr realistisch dargestellt wurden und jeder Charakter seine eigenen Charakterzüge hatte und gut ausgearbeitet war.

Die Story

Die Story mit dem Tower finde ich sehr interessant.
Diese Idee wurde auch sehr gut umgesetzt, nahezu das ganze Buch spielt im Tower.
Das ganze Buch ist auch sehr spannend und man fiebert mit, weil man das ganze Buch über die Anspannung der einzelnen Charaktere mitverfolgen kann und merkt, wie sich die Situation zuspitzt.
Es war durchgehend spannend und man konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ingesamt war das Buch also auch von der Story her sehr gut ausgearbeitet.

Das Fazit

Das Buch kann ich wirklich empfehlen. Schaut es euch unbedingt mal an! 

Die Bewertung

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen! :)

Vielen Dank an Vorablesen und den Ravensburger-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

25 August 2017

{Rezension} New York zu verschenken, Anna Pfeffer









Titel: New York zu verschenken
Autor/in: Anna Pfeffer
Erschienen am: 28. August 2017
Verlag: cbt 
Format: Paperback
Seiten: 331 Seiten
Preis: 14,99€
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Klappentext

Anton hat eigentlich alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht:
vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister.
Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat
ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie
doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket
ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der
selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia
Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige
Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft ...

Über die Autorin

Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit,
die beiden Autorinnen hinter dem
Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit
ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien
befreundet. Schon damals entwarfen
sie Geschichten, die aus Lehrern pa-
ranoide Agenten und aus Mitschülern
tragische Helden machten. Heute
leben sie in Hamburg und Wien, sind
zusammen über 70 Jahre alt, haben
zwei Männer, sechs Kinder und einen
Hund und schreiben noch immer
zusammen.

Erster Satz

"Neue Instagram-Nachricht an anton_gr17."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover ruft für mich schon förmlich "Jugendbuch" und "leichte und lustige Geschichte".
Es ist in pink gehalten, mit einigen kleinen Bildern vorne drauf, die im Laufe der Geschichte auch Sinn machen und vorkommen.
Ich finde, dass man bei dem Cover Lust bekommt es zu lesen und man insbesondere Lust auf ein leichtes Jugendbuch bekommt, was nicht allzu ernst und kompliziert ist.

Der Schreibstil

Das gesamte Buch ist in Chatverläufen geschrieben.
Heißt, die beiden Protagonisten, Liv und Anton, schreiben das ganze Buch über über ihre Handys auf Instagram und WhatsApp. Ich finde diese Idee recht interessant, weil ich noch nie gesehen habe, dass
ein ganzes Buch in dieser Art geschrieben ist, konnte mir aber auch vorstellen, dass die Gefühle der einzelnen Charaktere dadurch vielleicht nicht so gut dargestellt werden würden.
Jedoch war dies überhaupt nicht der Fall, die Emotionen konnte man gut erkennen und insgesamt war
es sehr schön, dieses Buch zu lesen.
Es ist auch ziemlich spannend zu lesen, da alles sehr amüsant gehalten ist, aber an den richtigen Stellen auch mal eine ernstere Thematik beschrieben wurde.
Insgesamt konnte mich der Schreibstil wirklich überzeugen und ich finde die Idee mit den Chatverläufen sehr interessant und gut umgesetzt.

Die Charaktere

Anton ist mir irgendwie direkt sympathisch gewesen, obwohl die meisten glaube ich sagen würden, dass er total unsympathisch war :D Er hatte immer eine provokante Art an sich, die aber immer lustig und aufgeschlossen war.
Man konnte sich bei ihm wirklich gut vorstellen, dass er wirklich permanent mit einem Grinsen im Gesicht rumrennt. An manchen Stellen hätte er mich an Livs Stelle auch genervt, aber das hätte es glaube ich jeden :D
Liv war mir am Anfang noch ein bisschen unscheinbar. Sie fühlte sich schnell angegriffen und ließ Anton überhaupt nicht an sich ran und war ihm gegenüber total verschlossen und zickig.
Jedoch erfährt man im Verlauf des Buches dafür seine Gründe, und als die beiden miteinander warm geworden sind, war auch Liv mir sehr sympathisch.

Die Story

Die Story hat mir sehr gut gefallen. Wie schon gesagt war es sehr leicht und amüsant zu lesen.
Auch die Idee, dass man über Instagram einen Aufruf startet, um jemanden mit dem exakt gleichen Namen wie der Ex zu finden, finde ich richtig gut und mal anders :)
Mir hat der Verlauf der Story auch sehr gut gefallen, da man von Seite zu Seite gemerkt hat, wie die beiden sich besser verstehen und das Verhältnis zwischen den beiden immer besser wird, obwohl sie sich ja kein einziges Mal in echt gesehen haben.
Außerdem habe ich mit dem Ende überhaupt nicht gerechnet und habe echt mitgefühlt mit den beiden.

Das Fazit

Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen! Wer ein Buch sucht, was nicht kompliziert ist, sondern leicht zu lesen ist, der sollte sich dieses unbedingt mal anschauen!

Die Bewertung

Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Sternen! :)

Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar!

23 August 2017

{Rezension} If birds fly back, Carlie Sorosiak









Titel: If birds fly back 
Autor/in: Carlie Sorosiak
Erschienen am: 27. Juni 2017
Verlag: Arena Verlag
Format: Hardcover
Seiten: 433 Seiten
Preis: 17€
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Klappentext

Seit ihre Schwester davonlief, sammelt Linny Geschichten.
Geschichten über verschwundene Menschen, die wiedergekehrt sind.
Denn sie hofft, dass so auch ihre Schwester zurückkommen wird.
Als ihr eines Tages der verschollen geglaubte Schriftsteller Alvaro Herrera
buchstäblich vor die Füße fällt, kommt ihr dies wie ein Wink des Schicksals vor.
Im selben Moment tritt Sebastian in ihr Leben. Offenbar ist er genauso
wie Linny auf der Suche. Ständig kommt er in ihre Quere und es scheint,
als würde ausgerechnet der wundersame Alvaro dafür sorgen,
dass Linnys und Sebastians Wege sich kreuzen. Ist Sebastian
womöglich der Schlüssel zu all den Rätseln
und Fragen in Linnys Leben?

Erster Satz

"Wenn du erst mal genügend Filme gesehen hast, erkennst du praktisch sofort, dass sich gleich etwas Wichtiges ereignen wird."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich sehr schön. Die Farben harmonieren sehr gut.
Zwei Menschen sind von hinten abgedruckt und im Hintergrund sind Vögel und auf dem Buchrücken Flamingos zu sehen.
Insgesamt wirkt das Cover einfach harmonisch und schön, was auch gut zur Story des Buches passt.

Der Schreibstil

Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, da dieser ein bisschen seltsam zu Beginn war.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Linny und Sebastian erzählt.
Bei Linny ist zu Beginn des Kapitels immer ein Eintrag in ihr Buch, wo sie vermisste Personen dokumentiert. Außerdem ist zum Schluss immer ein Akt eines Drehbuchs enthalten.
Bei Sebastian werden viele Theorien, die sich häufig mit der Physik beschäftigen, beschrieben.
Vor allem das mit dem Physik-Aspekt hat mich am Anfang ein bisschen verunsichert, jedoch flogen die Seiten dann später nur so dahin.
Ich hatte das Buch in einem Rutsch durch, da der Schreibstil, wenn man sich ein bisschen mit ihm beschäftigt, echt toll wird.

Die Charaktere

Linny ist mir total sympathisch geworden. Sie möchte es jedem in ihrer Umgebung recht machen und leidet aber selbst ziemlich darunter.
Sie macht eine große Wandlung während des Buches durch. Zu Beginn ist sie eher schüchtern und zurückgezogen. Im Laufe der Geschichte wird sie immer mutiger und kommt immer mehr aus sich raus und sagt Leuten in ihrer Umgebung auch endlich mal die Meinung.
Am Anfang dachte ich, dass ich mit Sebastian nicht klarkommen würde. Diese ganzen Physiksprüche und -witze sind einfach nichts für mich und er kam am Anfang ziemlich als Streber oder so etwas in der Art rüber.
Jedoch wurde er mir im Laufe der Geschichte mega sympathisch. Er hat immer zu Linny gehalten, hat ihr bei allem geholfen und insgesamt war er einfach total süß.

Die Story

Die Story ist für mich perfekt umgesetzt worden. Obwohl die Liebesgeschichte zwischen Linny und Sebastian schon ziemlich im Vordergrund steht, rückt der Aspekt der verschwundenen Personen und ihrer Schwester nie richtig in den Hintergrund, da immer wieder daran erinnert wird,
zum Beispiel durch die Einträge in das Buch und das Drehbuch.
Jedoch fehlt mir an manchen Stellen die Spannung, aber darüber kann ich gut und gerne hinwegsehen :)
Die Story ist sehr süß und schön ausgearbeitet.

Das Fazit

Das Buch ist perfekt als eine leichte Lektüre für zwischendurch geeignet, da es leicht zu lesen ist und total schön geschrieben ist.

Die Bewertung

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen :)

Vielen Dank an den Arena Verlag für das Rezensionsexemplar! :)